Hospitations-Besuch aus Horishni Plavni - 12. bis 18. September 2026

Aktualisiert: vor 3 Tagen
Eine Fachdelegation ist zu Gast gewesen zum Austausch über Arbeitsfelder im weiten Bereich der Gemeinde-Psychiatrischen Versorgung sowie allgemeiner medizinischer und sozialer Angebote.
Wie überall im Kriegsland besteht erhöhter Behandlungs- und Begleitbedarf für traumatisierte Menschen, sei es durch Kriegserlebnisse oder durch Fronteinsatz. Wir haben zusammen mit Dr. Dagmar Hoehne, Kinder- und Jugendpsychiaterin, und Dr. Matthias Krüger, Leiter der Tagesklinik der Arkade-Pauline 13 ein 4-tägiges Hospitationsprogramm im Bereich Gemeinde- und Sozialpsychiatrie sowie Psychotherapie/Traumatherapie zusammengestellt und hoffen sehr über diesen Weg Handreichung für Ideen zur Umsetzung in der Partnerstadt geben zu können.
Zu den Programmpunkten gehörten folgende Besuche:
Alters- und Pflegeheims Gustav-Werner-Stift
Zentrum für Psychiatrie Weißenau – Kinder- und Jugendabteilung
Gemeindepsychiatrie Zentrum Friedrichshafen (Sozialpsychiatrischer Dienst /SpDi, ambulant betreutes Wohnen, Werkstatt)
Psychiatrische Tagesklinik, Arkade Pauline 13
Suchtberatungsstelle, Diakonisches Werk
Akutpsychiatrie und Psychosomatik im Krankenhaus
Deutsches Rotes Kreuz - Kriseninterventionsdienst
Wohnsitzlosenhilfe und niederschwellige Soziale Arbeit, Arkade e.V.
Stiftung Liebenau – Lukas-Klinik (Psychisch Kranke mit geistiger Beeinträchtigung)

Nach den Hospitationstagen mit viel Input und Austausch klangen die Tage gemütlich aus mit gemeinsamen Abendessen (am Mittwoch insbesondere mit einem offiziellen Essen der Stadt) verschiedenen Stadtführungen (Wangen, Friedrichshafen, Schlosskirche) und Museumsbesuchen (Zeppelinmuseum, Hopfenmuseum).
Als besonderes Highlight für unsere Gäste stellte sich die gemeinsame Sonnenuntergangs-Schifffahrt nach Hagnau heraus. Der tiefe Frieden, den die Ruhe auf dem Wasser vermittelte, beeindruckte unsere Mitreisenden sehr.

Besonderen Dank möchte die Delegation an dieser Stelle aussprechen an alle SpenderInnen für Hilfen direkt in die Partnerstadt und unserem Verein für den Einsatz seiner finanziellenRessourcen, über die wir weitgehend vor allem das Abendprogramm gestalten konnten. Ein paar Tage wie Urlaub, durchschlafen ohne Luftalarm, eine friedliche Gesellschaft und viel Wärme in den Begegnungen sind Balsam auf die Seelen – so die Mitglieder der Delegation.
Unsere Hilfen kommen hier genau an den richtigen Platz! Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für alle eingegangenen Spenden!